Gartenplaner - Das solltest du im April in deinem Garten machen

Wir möchten dir dein Gartenjahr so schön wie möglich machen. Aus diesem Grund haben wir einen Gartenplaner konzipiert, der dich Monat für Monat durchs Gartenjahr führt und dir hilfreiche Tipps und Tricks liefert. Er gibt dir einen vereinfachten Überblick über das, was gerade in deinem Beet fällig ist. Natürlich kann unser Planer dein Wissen und deine Intuition nicht ersetzen, aber zumindest unterstützen. Eine wichtige Rolle spielt im Gartenjahr auch immer das Klima und der Standort deiner Pflanzen. Wie du herausfindest, wo deine Pflanzen am besten wachsen, erfährt du hier: Schritt für Schritt zum Beet.

 

Mit PlanB.eet durch den April

Nachdem du im März bereits dein Beet und deine Töpfe auf die Gartensaison vorbereitet hast, kann es jetzt im April so richtig losgehen. Einige Blumensamen und Gemüsesorten warten nur darauf, nun ausgesät zu werden. Und auch dein Gartenboden ringt im Frühling wieder nach frischer Luft.

 

Das solltest du im April in deinem Garten machen

  • Befreie deinen Gartenboden von Mulch, solltest du ihn damit bedeckt haben.
  • Befreie deinen Garten von unnötigem Unkraut.
  • Vertikutieren tut deinem Gartenboden jetzt richtig gut, damit er wieder „Luft“ bekommt. Der Boden sollte aber unbedingt trocken sein.
  • Schneide Sträucher und weiche Gehölze, dazu zählen beispielsweise Rosen, zurück. Aber Vorsicht: Im April bauen einige Vögel ihre Nester und brüten bereits.
  • Bringe jetzt den Plan B.eet Bio Bodenverlebendiger aus – im besten Fall einmal pro Monat.
  • Sobald die Pflanzen ihre ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern zeigen, kannst du düngen. Aber Achtung: Mit Bio Aufbausubstrat musst du Schwachzehrer im ersten Jahr nicht düngen. Starkzehrer kannst du hingegen nachdüngen.

 
Das solltest du im April auf deinem Balkon machen

  • Auch auf Balkonien gilt: Bereite deine Töpfe vor und befreie sie, wenn nötig, von Unkraut.
  • Kübelpflanzen, die kühl überwintert haben, dürfen jetzt ins Freie, wenn es keinen Frost mehr gibt. Setze die Pflanzen anfangs aber nicht direkt der Sonne aus – sie sind das Licht nicht mehr gewöhnt.
  • Schneide weiche Gehölze zurück.
  • Bringe jetzt den Bio Bodenverlebendiger aus – im besten Fall einmal pro Monat. So werden deine Pflanzen bestmöglich mit wichtigen Nährstoffen versorgt.
  • Sobald die Pflanzen ihre ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern zeigen, kannst du düngen. Aber Achtung: Mit Bio Aufbausubstrat musst du Schwachzehrer im ersten Jahr nicht düngen. Starkzehrer kannst du hingegen nachdüngen.

 

 Blumen im April: Das musst du beachten

Auch wenn das Wetter im April oft wechselhaft ist und kalte und milde Tage sich abwechseln können wie Tag und Nacht, so gibt es doch jetzt einiges im Garten und im Beet zu tun. Wichtig ist unter anderem, dass du in diesem Monat Blütenreste von verwelkten Zwiebelblumen entfernst, um den Pflanzen nicht unnötig Energie zu rauben. Und wenn du im Sommer ein buntes Blumenmeer in deinem Garten vorfinden möchtest, solltest du jetzt im April die richtigen Knollen dafür einsetzen. Zigeunerblumen blühen beispielsweise zwischen Juli und Oktober und können in diesem Monat gepflanzt werden. Weitere Sommerblumen, die ab Mai bis in den Spätsommer hineinblühen können, sind beispielsweise Nachtviole, Wiesen-Margerite und Storchschnabel. Dahlien solltest du erst nach den Eisheiligen in die Erde setzen, da sie als temperaturempfindlich gelten.

Lange auf den Sommer warten musst du aber gar nicht: Im April blühen schon viele Blumen, wie etwa Krokusse, Spanisches Hasenglöckchen, Garten-Hyazinthe, Kaiserkrone oder auch Schwertlilie. Von Frühling bis Herbst blühen außerdem Garten-Stiefmütterchen. Weniger lange Freude hast du mit Frühjahrsblühern, die in diesem Monat bereits verblüht sind, zum Beispiel Zierjohannisbeeren. Damit du auch in der kommenden Gartensaison wieder Freude an diesen Pflanzen hast, bietet es sich an, diese Sträucher im April zurückzuschneiden.

Obst & Gemüse im April: Diese Sorten kannst du aussäen

Du möchtest von deinem Nutzgarten profitieren? Dann solltest du jetzt schon mal Schere, Schaufel und Kübel in die Hand nehmen. April ist nämlich der Monat, in dem du Obstgehölze prima für die Gartensaison fit machen kannst: Versorge deine Obstbäume und -sträucher dazu entweder mit Kompost oder speziellem Dünger. Im April kannst du außerdem Johannisbeeren in den Boden setzen. Achte darauf, dass der Wurzelballen gut mit Erde bedeckt ist. So regst du automatisch das Wachstum neuer Wurzeln an. Du magst lieber Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren? Kein Problem. April ist der ideale Monat, um diese Beerensträucher zu pflanzen.

Außerdem ist jetzt die Zeit, Bohnen vorzuziehen.

Erste Ernteerfolge kannst du in diesem Monat übrigens auch schon verzeichnen: zumindest, wenn du Rhabarber eingepflanzt hast. Der wird zwischen April und dem 24. Juni geerntet. Danach ist die Rhabarbersaison beendet. Lauchzwiebeln kannst du das ganze Jahr über ernten – also auch schon jetzt.

Übersicht: Diese Gemüsesorten kannst du jetzt aussäen

  • Artischocken
  • Blumenkohl
  • Bohnenkraut
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Kartoffeln
  • Kopfsalat
  • Mangold
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rosenkohl
  • Rote Bete
  • Rotkoh

Drei wichtige Gartentipps für den April

1. Schnecken bekämpfen – und zwar jetzt!

Nacktschnecken lieben es, sich durch unsere frisch angepflanzten Beete zu fressen. Ganz besonders schmecken ihnen Jungpflänzchen. Also jene Pflanzen, die du in diesem Monat einsetzt. Deswegen solltest du deine Beete im April „schneckenfrei“ machen – und halten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Nacktschnecken fernzuhalten. Letztlich entscheidet jeder Gärtner selbst, welche Methode ihm am ehesten zusagt. Geeignet sind mitunter Schneckenzäune. Alternativ kann man Bohnenkraut oder Kamille um andere Gemüsesorten pflanzen. Diese Pflanzen sollen Nacktschnecken meiden, eine Art natürliche Schutzbarriere also.

2. Pikieren: Alles, was du wissen musst

Wer einige Pflanzen in der Anzuchtschale aufgezogen hat, kann jetzt meistens die Keimlinge pikieren. Heißt: Die junge Pflanze wird mithilfe eines feinen Gegenstands, das kann etwa ein Bleistift, ein Schaschlikspieß oder ein spezieller Pikierstab sein, in einen anderen Topf umgesetzt. Der Vorteil: Der Keimling hat im eigenen Topf mehr Platz und wertvolle Erde, um sich entwickeln zu können. In der Anzuchtschale herrscht meist ein Konkurrenzkampf zwischen den vielen Keimlingen. Im eigenen Topf kann sich die Pflanze also besser entwickeln und ihre Kräfte voll und ganz aufs eigene Wachstum konzentrieren. Wichtig vor dem Pikieren: Die Keimblätter sollten schon voll ausgebildet sein. Pflanzen, die nicht in separaten Töpfen angezüchtet werden, eignen sich in der Regel zum Pikieren. Dazu zählen unter anderem Paprika und Chili.

3. Dünger: Weniger ist mehr

Auf Dünger solltest du im April bei Samen und Keimlingen zumindest vorerst verzichten. Diese mögen keinen Dünger und sollten in nährstoffarmer Anzuchterde gezogen werden. Sobald die Pflanze ihre ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern zeigt, kannst du sie düngen.

 

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Boden im April verlebendigen

Gehe in diesem Monat sparsam mit Dünger um. Besser: Nutze lieber das Plan B.eet Bio Aufbausubstrat schon im März, um deinen Boden in Beet und Garten mit Nährstoffen zu versorgen und so optimal vorzubereiten. Das reicht fürs Erste vollkommen aus, da die Pflanzenkohle deinen Boden bestens mit Nährstoffen und Mikroorganismen versorgt. Im April musst du mit dem Aufbausubstrat dann vorerst nicht mehr arbeiten.

Einmal im Monat oder je nach Bedarf kannst du anschließend den Bio Bodenverlebendiger ausbringen. Gemeint sind damit Milliarden kleinster Lebewesen in einer Flasche, die mit den Nützlingen in deinem Garten eine Symbiose eingehen und das Leben in deinem Gartenboden nachhaltig unterstützen. Beste Voraussetzungen also für hervorragendes Pflanzenwachstum.

Zur Ausbringung des Bio Bodenverlebendigers reicht die Gießkanne oder eine Sprühflasche. Mische 100 ml Bio Bodenverlebendiger mit 1 Liter Wasser, wenn du ihn direkt auf den Boden geben willst. Du kannst Bio Bodenverlebendiger aber auch auf die Blätter sprühen. Dazu 20ml in 1 Liter Wasser mischen. Die Mischung immer sofort verbrauchen – und am besten nutzen, wenn deine Pflanzen unter Stress stehen.

 

 

Foto von Markus Spiske (Pexels)