Fruchtfolgen und Gärtnern im Quadrat im Gemüsegarten

Jede Pflanzenart entzieht dem Boden einen unterschiedlichen Nährstoffmix – nicht nur deshalb ist es wichtig, beim Gärtnern auf die Fruchtfolge zu achten. Wenn du deinen Boden abwechselnd mit stark und schwächer zehrenden Pflanzen bebaust, werden deine Schützlinge optimal mit Nährstoffen versorgt. Eine regelmäßige Fruchtfolge sorgt zusätzlich dafür, dass im Boden überwinterte Schädlinge der vorangegangenen Pflanzenart keine Wirtspflanzen mehr finden, sich deshalb nicht vermehren können und absterben.

 

Große Ernte auf kleiner Fläche

Bei guter Planung kannst du auch auf kleiner Fläche relativ viel ernten, ohne dass du dem Boden dabei zu viele Nährstoffe entziehst. Sieh zu, dass du auf Starkzehrer erst einmal Mittelzehrer und Schwachzehrer pflanzt, damit sich dein Boden erholen kann. Danach kann es wieder von vorne losgehen.

 

Gärtnern im Quadrat: das Square Foot Gardening

Um auf kleinem Raum einen reichhaltigen und abwechslungsreichen Bewuchs zu erhalten, wurde vor einiger Zeit das Quadratgärtnern oder Square Foot Gardening erfunden. Dabei teilst du dein (Hoch-)Beet oder deine Pflanzkästen in 30x30 cm große Quadrate ein. In jedem Quadrat kannst du etwas anderes anbauen. Und wenn etwas erntereif ist, kommt eine passende Folgefrucht ins Quadrat. Das macht viel Spaß bei wenig Aufwand. Zum Square Foot Gardening gibt es viele Bücher und Internetseiten. Einige Beispiele für Fruchtfolgen: 

1. Tomaten
2. Basilikum
3. Erbsen

1. Zucchini
2. Spinat
3. Feldsalat

1. Rucola
2. Kürbis
3. Zwiebeln

...

 

Eine Mulchschicht ausbringen

Auch eine Bedeckung des Bodens mit pflanzlichen Materialien – wie Rasenschnitt, Kompost oder Häckselgut – wirkt sich günstig auf den Boden aus. Diese sogenannte Mulchschicht verhindert das Verschlämmen der Bodenoberfläche, bietet wertvolle Nahrung für die Bodenlebewesen und unterdrückt die Keimung von Unkraut.