Gartenplaner - Das solltest du im März in deinem Garten machen

Wir möchten dir dein Gartenjahr so schön wie möglich machen. Aus diesem Grund haben wir einen Gartenplaner konzipiert, der dich Monat für Monat durchs Gartenjahr führt und dir hilfreiche Tipps und Tricks liefert. Er gibt dir einen vereinfachten Überblick über das, was gerade in deinem Beet fällig ist. Natürlich kann unser Planer dein Wissen und deine Intuition nicht ersetzen, aber zumindest unterstützen. Eine wichtige Rolle spielt im Gartenjahr auch immer das Klima und der Standort deiner Pflanzen. Wie du herausfindest, wo deine Pflanzen am besten wachsen, erfährt du hier: Schritt für Schritt zum Beet.

 

Start ins Gartenjahr: Mit PlanB.eet durch den März

Du möchtest ein Beet anlegen? Dann ist der März genau der richtige Monat dafür. Denn im März neigt sich der Winter langsam dem Ende zu – der perfekte Monat also, um den Garten oder dein Beet wieder frühlingsfit zu machen.

Das solltest du im März in deinem Garten machen

  • Befreie deinen Garten von winterlichem Unkraut und Laub.
  • Lockere deinen Boden auf.
  • Arbeite – am besten schon zwei Wochen vor der Pflanzung – das Bio Aufbausubstrat in den Boden ein. Das ist wichtig, um den vom Winter geprägten Boden mit genügend Nährstoffen zu versorgen.
  • Im Beet solltest du über eine Schicht Bio Aufbausubstrat eine ordentliche Schicht Erde legen. So ist der Samen geschützt, später kann die Pflanze gut ins Substrat hineinwachsen und wird optimal versorgt. Wichtig bei der Anzucht: Wenn du Samen in Töpfen vorziehen möchtest, solltest du auf Bio Aufbausubstrat und Bio Dünger verzichten! Samen und Keimlinge mögen keinen Dünger und sollten in nährstoffarmer Anzuchterde gezogen werden. Sobald die Pflanze ihre ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern zeigt, kannst du sie düngen. Hier gilt also anfangs: Weniger ist mehr.

 

 Das solltest du im März auf deinem Balkon machen

  • Suche dir einen geeigneten Platz für deine Töpfe auf deinem Balkon.
  • Für das Anpflanzen in Gefäßen kannst du handelsübliche Pflanzerde kaufen und mit Plan B.eet Bio Aufbausubstrat aufwerten: Einfach den Topf halb voll mit Pflanzenerde befüllen, Bio Aufbausubstrat gemäß Dosieranleitung in die untere Topfhälfte einmischen. Nun den Topf mit Pflanzenerde bis zum Rand befüllen.
  • Im Hochbeet auf deinem Balkon solltest du über eine Schicht Bio Aufbausubstrat eine ordentliche Schicht Erde legen. So ist der Samen geschützt, später kann die Pflanze gut ins Substrat hineinwachsen und wird optimal versorgt.
  • Wichtig bei der Anzucht: Wenn du Samen in Töpfen vorziehen möchtest, solltest du auf Bio Aufbausubstrat und Bio Dünger verzichten! Samen und Keimlinge mögen keinen Dünger und sollten in nährstoffarmer Anzuchterde gezogen werden. Sobald die Pflanze ihre ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern zeigt, kannst du sie düngen. Hier gilt also anfangs: Weniger ist mehr.

 Blumen im März: Das musst du beachten

Hast du bereits im vergangenen Gartenjahr winterharte Blumen gepflanzt, kannst dich mit etwas Glück und bei den richtigen Wetterbedingungen sogar schon im März über erste bunte Farbklekse in deinem Beet oder in deinen Töpfen freuen. So können nun etwa die Blüten der Krokusse blühen, wenn die Knollen den Winter über in der Erde waren. Auch der Zweiblättrige Blaustern, Buschwindröschen und Hornveilchen freuen sich oftmals schon im März über die ersten Sonnenstrahlen auf den Blüten.

Klatschmohn und Pfingstrosen sollten im März angepflanzt werden

Aber keine Sorge: Noch bist du genau im Zeitplan, wenn du noch keine Vorarbeit im Beet geleistet hast. Denn es gibt unzählige Pflanzen, die nur darauf warten, im März ausgesät zu werden und beispielsweise im Mai blühen.

Klatschmohn ist eine Pflanze, die du jetzt aussäen kannst und die zwischen Mai und August ihre rote Blütenfarbe zeigt. Jetzt ist auch die Zeit, Pfingstrosen anzupflanzen, wenn du zwischen Mai und Juni deine Freude an den stark duftenden Blumen haben möchtest. Der Vorteil: Einmal gepflanzt, blüht die Pfingstrose mehrjährig und übersteht den Winter. Zu den klassischen Frühlingsblumen gehört zudem Wald-Vergissmeinnicht. Diese Blume bildet aber erst im Sommer ihre Blätter und blüht dann in der darauffolgenden Gartensaison. Wenn sie aber dann einmal geblüht hat, sorgt sie automatisch für „Nachkommen“ im Beet und blüht in der nächsten Saison wieder.


Obst & Gemüse im März: Diese Sorten kannst du aussäen

In deinem Beet kannst du jetzt schon einige Gemüsesorten aussäen. Feldsalat, Karotten, Lauchzwiebeln, Radieschen, Kohlrabi oder auch Pastinaken sind jetzt für die Anzucht geeignet. Falls du Eisbergsalat aussäen möchtest, empfiehlt es sich diesen mit einer Folie zu bedecken. Weißkohl, Spinat und Rettich geht jedoch auch ohne extra Schutz.

Übersicht: Diese Gemüsesorten kannst du jetzt aussäen

Bitte achte im Zweifelsfall auf die Saatgut-Angaben.

  • Baldrian
  • Eisbergsalat
  • Feldsalat
  • Karotte
  • Lauchzwiebel
  • Pastinake
  • Petersilie
  • Pflücksalat
  • Porree
  • Puffbohne
  • Rettich
  • Spinat
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zwiebel

 

Vorziehen von Gemüse: Welche Sorten viel Zeit benötigen

Wir raten dir, wärmebedürftige Pflanzen vorzuziehen. Sprich: Tomaten, Gurken oder Auberginen züchtest du am besten vor der Aussaat ins Freie in einem Topf im Warmen vor. Oft eignet sich dafür die Fensterbank. Pflanzen, die viel Zeit zum Wachsen benötigen, solltest du schon im Februar vorziehen. Hierzu zählen neben Auberginen etwa auch Paprika und Chili. Verpasst du den richtigen Zeitpunkt für die Aufzucht, kann es sein, dass die Früchte in der Gartensaison nicht reif werden, weil ihnen die nötige Zeit zum Reifen gefehlt hat.

Um noch mehr Erfolg bei der Anzucht der Samen zu erzielen, kannst du die Töpfe abdecken, zum Beispiel mit Frischhaltefolie oder in einem speziellen kleinen Gewächshäuschen für die eigenen vier Wände. So entsteht viel Luftfeuchtigkeit unter dem Schutz – ideale Bedingungen also für schnelles Wachstum der Pflanzen. Ab und an solltest du allerdings „lüften“, damit sich keine Pilze bilden.

Mehr zum Thema Anzucht findest du hier: LINK zum Anzucht TEXT

 

Drei wichtige Gartentipps für den März

 1. Auspflanzen ins Freie: Auf das Wetter kommt es an

Unerlässlich für alle bereits im Warmen vorgezüchteten Pflanzen (s. oben), die du später ins Freie setzen möchtest, ist immer das passende Wetter. Viele Gemüsearten und vor allem auch Balkonblumen gelten als frostempfindlich. Falls du dir unsicher bist, warte lieber etwas länger, bevor du deine Pflanzen zu früh ins Beet zu setzt. Im Volksmund gelten die Eisheiligen im Mai als Richtschnur für das Auspflanzen der vorab gezüchteten Sprösslinge.

2. Gut zu wissen: Dunkel- & Lichtkeimer, Kalt- & Warmkeimer

Man unterscheidet die Samen von Gemüse- und Blumenarten in Dunkel- und Lichtkeimer sowie in Warm- und Kaltkeimer. Während Kaltkeimer das Kühle und Warmkeimer das Warme lieben, keimen Dunkelkeimer nur in absoluter Dunkelheit und Lichtkeimer, wie der Name schon sagt, an der Oberfläche der Erde.

Zu den Lichtkeimern gehören vor allem Kräuter, wie Kresse oder Basilikum aber auch Kopfsalate.

Dunkelheit und Wärme bevorzugen hingegen die Samen von Tomaten, Gurken, Kürbis und Paprika. Sie sollten recht tief in die Erde gegeben werden – je größer der Samen, desto tiefer sollte er in die Erde eingebracht werden.

Beispiele für Kaltkeimer sind Pfingstrosen und Veilchen aber auch Enzian und Lilien.

3. Gartentagebuch: Ein Muss für die neue Gartensaison

Lege dir doch am besten heute noch ein Gartentagebuch an. Darin kannst du eine ganze Saison lang festhalten, welche Pflanzen du wann und wie anpflanzt und bearbeitest und siehst in der neuen Saison, was du noch besser machen kannst. Hilfreich ist auch, dir eine Zeichnung von deinem Beet oder der Anordnung deiner Töpfe zu machen. So behältst du deine Pflanzen und somit auch die Fruchtfolge im Überblick und kannst effektiver planen.

Warum die Fruchtfolgen so wichtig für deinen Gartenerfolg sind, erfährst du hier: Gartentipp Fruchtfolgen. Außerdem siehst du anhand deines Gartentagebuchs, welche Pflanzen gut miteinander harmonieren und welche du besser mit Abstand zueinander aussäen solltest, weil beispielsweise die Wurzeln stark wachsen.

 

Gartenplaner: Produktempfehlung für März

 PlanB.eet Aufbausubstrat ist dein Care-Paket für den Garten

Das Bio Aufbausubstrat kannst du das ganze Jahr nutzen, aber im Frühjahr, wenn du sowieso alles umbuddelst, ist es am einfachsten.

Im Beet kannst du am sparsamsten damit umgehen, wenn du das Bio Aufbausubstrat in die Pflanzlöcher streust und leicht einarbeitest. Die enthaltene Pflanzenkohle sorgt sofort dafür, dass Wasser und Nährstoffe gespeichert werden. Sie bietet außerdem zusätzlichen Lebensraum für die Mikroorganismen im Boden. Eine Bedeckung des Bodens mit einer Mulchschicht oder Stroh ist sinnvoll, um den Boden zu schützen. Die organischen Nährstoffe in unserem Bio Aufbausubstrat bieten ein ausreichendes Startdepot für die Pflanzen.

Du kannst das Bio Aufbausubstrat auch um die Pflanzen herum flach in den Boden einarbeiten, wenn denn schon welche wachsen. Bitte decke den Boden danach ab, damit das Substrat nicht direkt der Sonne ausgesetzt ist. Du kannst auch einen kleinen Graben entlang oder um die Pflanzen herumziehen, das Bio Aufbausubstrat dort hineinstreuen und dann einfach wieder zuschütten. Bio Aufbausubstrat hält sich sehr viele Jahre im Boden. Es ist also nie zu spät, um damit anzufangen.